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Ich kann über die Qualität der orthopädischen Dienste keine Angaben machen, aber bezüglich der der Sprechstundenhilfe aus zwei Erfahrungsmomenten berichten.
Ich bat vor geraumer Zeit mir den Befundbericht zum MRT per Mail oder Fax zukommen zu lassen, weil meine sämtlichen dienstlichen termine außerhalb von Berlin waren und ich über einen Zeitraum von 2 Wochen nicht in der Lage gewesen wäre, innerhalb der Sprechzeiten persönlich vorbei zu kommen und es auch "nur" darum ging, abzuschätzen, ob eine längerfristige Behandlung noch einmal notwendig und daher beruflich geplant werden muss. Antwort: dafür können wir ja nichts, wenn Sie arbeiten.
Am Telefon gab die MA an, dass das nicht gehe, wield er Bericht besprochen werden müsste. Nach über zwei Wochen bin ich dann also hin, um den Bericht am Empfang ausgehändigt zu bekommen mit den Worten, dass die Ärzte heute keine Patienten mehr annehmen könnten. Es wurde aber auch kein Termin angeboten.
Heute bin ich nach heftigen Schmerzen, die sich auf verschiedene Bereiche ausgeweitet haben, weil es erneut beruflich schwer zu realisieren war, innerhalb der Öffnungszeiten zur Akutsprechstunde zu kommen, mit der Begründung, die Schmerzen seien nicht akut, wenn sie schon über längere Zeit bestünden, abgewiesen worden.
Ich finde das, gelinde gesagt, eine Frechheit, wenn Patienten abgewiesen werden, die aus welchen Gründen auch immer, ihrer Arbeit Vorrang vor ihrer Gesundheit währen müssen. Das kann der/die Alleinerziehende, der /die sich um seine älteren Eltern kümmernde und genauso Menschen mit beruflich höheren Verantwortlichkeiten betreffen, die nach Fasson der Sprechstundenhilfe dann eben kein Anrecht auf eine ärztliche Behandlung haben. Es ging im übrigen lediglich um die Aktualisierung einer Überweisung, die abgelaufen war. Auch ein Termin wurde mir als Bestandspatientin nicht angeboten.